Typisierung der Veranstalter

Warum ...

Um ein wenig Licht in den Markt zu bringen, teilt die Redaktion alle Veranstalter in drei Gruppen ein. Hierzu wurden Kriterien wie die Unternehmensgröße, Zielgruppe, Lernzielorientierung, Systemtik des Lernangebots und Zertifizierungsmöglichkeiten betrachtet. Es handelt sich also nicht um eine Rangfolge, sondern um eine Gruppeneinteilung.

 

Gruppe 1

Berufsbildende Schulungseinrichtungen

öffentlich-formale Bildungsorte wie Berufs-, Ersatz-, Hochschulen und andere öffentliche Weiterbildungsinstitutionen. Strukturierte Weinausbildung, die zielgerichtet ist und zu einer staatlich anerkannten Zertifizierung für Personal aus Handel und Gastronomie, Önologen und Weinexperten führt.

Beispiele:

Unabhängige Internationale Weinakademie  (München)
Deutsche Wein- und Sommelierschule  (Koblenz)




Gruppe 2

Gewerbliche Schulungsunternehmen

nicht-formale Bildungsorte wie Weinschulen und Seminarangebote von selbständigen Lehrern für Wein-Personal, Quereinsteiger, AZUBIs, Semiprofessionelle und engagierte Weinfreunde. Systematisches Lernen, welches ausdrücklich lernzielorientiert ist und auf staatlich anerkannte Zertifizierungen vorbereiten kann.

Beispiele:

Vinoria  (Stuttgart)
Weinschule Eckstein  (Frankfurt)
WEINTRAINER - Weinseminar  (Nordrhein-Westfalen)
Weiss-oder-Rot  (Hamburg)
Savoir Vivre  (Berlin)




Gruppe 3

Konsum- und Erlebnisunternehmen

informelle Lernorte des Weinfachhandels und der Eventgastronomie für genussorientierte Weinliebhaber. Praxisorientiertes Lernen ohne Lernziel-Intention. Eine Zertifizierung wird nicht angestrebt.

Volkshochschulen

öffentlich-informeller Lernort für genussorientierte Weinliebhaber. Praxisorientiertes Lernen mit beiläufiger Lernziel-Intention. Eine Zertifizierung wird nicht angestrebt.